Wird die Haut nach einem Sonnenbrand wieder weiß?

Ja, in den meisten Fällen erholt sich die Haut nach einem Sonnenbrand mit der Zeit und wird wieder heller. Wenn die gerötete Haut anfängt zu pellen, ist das ein gutes Zeichen: Die oberste, geschädigte Schicht löst sich, um Platz für neue, gesunde Hautzellen zu machen. Darunter kommt eine dünne, helle Hautschicht zum Vorschein, die anfangs empfindlich ist.

Warum pellt sich die Haut nach einem Sonnenbrand?

Die UV-Strahlung schädigt die oberen Hautschichten. Als Schutzmechanismus beschleunigt der Körper die Zellneubildung – die abgestorbenen Zellen werden abgestoßen. Dieser Prozess dauert meist einige Tage bis eine Woche. Wichtig ist, die Haut in dieser Zeit sanft zu behandeln: Kein Abschrubben der schuppenden Stellen, sondern mit einer rückfettenden Creme wie z. B. einer Urea- oder Panthenolformel nachhelfen. Auch viel Flüssigkeit hilft von innen.

Trotzdem sollte man nicht davon ausgehen, dass die Haut nach jedem Sonnenbrand vollständig „wie vorher“ wird. Wiederholte UV-Schäden können zu vorzeitiger Hautalterung oder Pigmentflecken führen. Besonders empfindliche Hauttypen sollten daher stets ausreichend geschützt sein – mit hohem Lichtschutzfaktor, Schatten und Kleidung.

Einmal tief gebräunt oder verbrannt – das bedeutet nicht, dass die Haut dauerhaft dunkler bleibt. Mit der Zeit, besonders im Winter, wird sie sich meist wieder heller färben. Doch der beste Schutz bleibt: Sonnenbrand vermeiden, bevor er entsteht.

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