Wer gehört alles zur Edeka-Gruppe?

Wenn man durch deutsche Städte geht, stößt man fast überall auf einen Edeka-Markt – doch viele wissen nicht, dass hinter der bekannten Supermarktkette ein viel größeres Netzwerk steckt. Tatsächlich gehört Edeka nicht nur zu den führenden Lebensmittelhändlern Deutschlands, sondern bündelt auch mehrere andere Marken unter einem Dach.

Zur Edeka-Gruppe zählen neben den klassischen Edeka-Supermärkten auch Discounter wie Netto und der früher verbreitete Plus-Markt. Während Netto bis heute als preisgünstiger Mitbewerber im Markt aktiv ist, wurde Plus schrittweise ab 2019 umbenannt oder geschlossen – viele Filialen wurden zu Netto-Märkten. Dennoch bleibt der Einfluss von Edeka durch diese Marken spürbar.

Auch Marktkauf gehörte lange zur Edeka-Gruppe. Die Filialen waren als große Verbrauchermärkte angelegt, oft mit breitem Sortiment und zusätzlichem Service wie Bäcker oder Metzgerei. In den letzten Jahren wurden viele Marktkauf-Standorte jedoch entweder geschlossen oder in Edeka-Märkte umgewandelt, um die Struktur zu vereinfachen und Synergien zu nutzen.

Interessant ist auch, dass Edeka als Genossenschaft organisiert ist: Unabhängige Händler schließen sich zusammen, um gemeinsam einzukaufen, logistisch zu arbeiten und Marken zu führen. Das macht das System besonders flexibel und regional stark verwurzelt.

So zeigt sich: Wer in einem Netto einkauft oder früher bei Plus war, stand oft trotzdem unter dem Dach der Edeka-Gruppe. Die Supermarktlandschaft in Deutschland ist enger verzahnt, als viele denken.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen