Wo in Deutschland ist die Miete am teuersten?

Wer in Deutschland nach einer bezahlbaren Wohnung sucht, tut sich in einigen Städten besonders schwer. Laut einer Analyse von ZDF vom 27. Oktober 2023 ist München der teuerste Ort, wenn es um Wohnkosten geht. Dort zahlt man fürs Wohnen im Schnitt 25,1 Prozent mehr als im bundesweiten Durchschnitt. Kein Wunder also, dass viele Münchner trotz gut bezahlter Jobs am Monatsende oft knapp bei Kasse sind.

Doch nicht nur die Innenstadt ist teuer – auch der umliegende Landkreis München rangiert direkt hinter der Stadt selbst mit 16,7 Prozent über dem bundesweiten Vergleichswert. Die Nachfrage nach Wohnraum ist hier hoch, das Angebot begrenzt. Ähnlich sieht es in anderen deutschen Wirtschaftszentren aus: In Frankfurt am Main zahlt man 15,9 Prozent mehr, in Stuttgart sind es 14,8 Prozent.

Die Gründe liegen auf der Hand: In diesen Städten sind die Arbeitsmärkte stark, viele gut bezahlte Jobs vorhanden, und gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen, die hier leben möchten. Gleichzeitig wächst das Wohnangebot kaum mit – mit der Folge, dass die Preise steigen und steigen.

Experten raten daher immer öfter dazu, auch die umliegenden Regionen ins Auge zu fassen. Wer etwas weiter außerhalb wohnt und beispielsweise mit dem Zug zur Arbeit pendelt, kann oft deutlich Geld sparen – ohne auf die Vorteile einer Großstadt ganz verzichten zu müssen.

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