Wo steckt am meisten Folsäure?
Wer auf eine ausgewogene Ernährung achtet, sollte nicht nur auf Vitamine wie C oder D achten – auch Folsäure spielt eine wichtige Rolle, besonders bei Frauen im gebärfähigen Alter und während der Schwangerschaft. Doch wo ist eigentlich am meisten davon enthalten?
Die Antwort liegt vor allem auf dem Gemüseteller: Grünes Blattgemüse wie Spinat oder Feldsalat ist eine der besten natürlichen Quellen für Folat, der natürlichen Form der Folsäure. Auch andere Gemüsesorten liefern ordentlich mit – Tomaten, Kartoffeln und Sprossen enthalten nennenswerte Mengen. Wer gerne Hülsenfrüchte isst, ist gut beraten: Bohnen, Linsen und Kichererbsen zählen zu den besonders folatreichen Lebensmitteln.
Über den Tag verteilt hilft auch eine Orange oder eine Portion Nüsse, die Zufuhr zu verbessern. Weizenkeime und Vollkornprodukte sind weitere wertvolle Lieferanten – wer also statt Weißbrot lieber Vollkorn isst, tut seinem Folatspiegel etwas Gutes. Eier und mageres Leberfilet runden das Bild ab und zeigen, dass sowohl pflanzliche als auch tierische Lebensmittel zur Deckung des Bedarfs beitragen können.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich ausreichend frische Lebensmittel zu wählen, um den Bedarf an Folat zu decken. Besonders wichtig ist das in der frühen Schwangerschaft, da Folsäure bei der Entwicklung des kindlichen Nervensystems hilft. Eine abwechslungsreiche, vitaminreiche Ernährung mit viel Gemüse, Vollkorn und Hülsenfrüchten ist also der einfachste Weg, um genug davon zu bekommen – ohne Supplemente.
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