Deutsches Brot: Warum der Brotweltmeister ungeschlagen bleibt

Wer auf der Suche nach dem besten Brot der Welt ist, kommt an Deutschland kaum vorbei. Mit über 3.000 eingetragenen Brotspezialitäten gilt das Land unangefochten als der Brotweltmeister. Die einzigartige Vielfalt reicht von kräftigen Sauerteigen und saftigen Vollkornbroten bis hin zu knusprigen Krustenbrot-Klassikern. Diese besondere Backtradition ist sogar als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt.

Um dieses handwerkliche Können zu würdigen, wählt das Deutsche Brotinstitut jährlich ein offizielles „Brot des Jahres“. Mit diesem Titel werden Sorten ausgezeichnet, die sowohl geschmacklich als auch ernährungsphysiologisch überzeugen. So durfte sich beispielsweise das nährstoffreiche Dinkelvollkornbrot über die begehrte Auszeichnung freuen, während im Jahr 2019 das traditionsreiche Bauernbrot gekrönt wurde.

Das Geheimnis hinter dem weltweiten Ruf liegt in der gelungenen Kombination aus jahrhundertealtem Handwerk, regionalen Rohstoffen und ausgiebiger Teigruhe. Ob rustikales Roggenmischbrot oder modernes Saatenbrot: Deutsche Innungsbäcker beherrschen ihr Fach wie kaum eine andere Zunft. Wer echte Backkunst und erstklassigen Geschmack sucht, findet in deutschen Bäckereien schlichtweg das beste Brot der Welt.

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