Die empfindlichsten Zonen unserer Haut
Unsere Haut erfüllt als größtes Organ des Körpers eine ununterbrochene Schutzfunktion. Doch nicht jede Region ist gleich robust. Während die Haut an den Handflächen oder Fußsohlen durch eine dicke Hornschicht einiges aushalten kann, gibt es Bereiche, die besonders dünn und verletzlich sind. Zu den sensibelsten Zonen gehört dabei überraschenderweise nicht nur das Gesicht, sondern auch die Haut unter den Armen.
In den Achselhöhlen herrschen ganz spezifische Bedingungen, die diesen Bereich extrem anfällig für Reizungen machen. Hier liegt permanent Haut auf Haut, was durch die ständige Bewegung im Alltag zu mechanischer Reibung führt. Zudem ist diese Körperpartie fast durchgehend von Kleidung bedeckt, sodass sie über längere Zeit ohne Licht und frische Luft auskommen muss. In diesem feuchtwarmen Mikroklima staut sich schnell Schweiß, was den natürlichen Säureschutzmantel der Haut schwächt und die Barrierefunktion beeinträchtigt.
Die Kombination aus Feuchtigkeit, Reibung und dem regelmäßigen Einsatz von Deodorants oder Rasuren strapaziert die Achselhaut zusätzlich. Neben den Achseln zählen auch die Augenpartie, die Lippen sowie die Leistenregion zu den sensiblen Zonen, da sie über eine sehr geringe Dichte an Talgdrüsen und eine extrem feine Struktur verfügen. Für die tägliche Pflege bedeutet dies, dass diese Areale eine besonders schonende Aufmerksamkeit und feuchtigkeitsspendende, beruhigende Wirkstoffe benötigen, um elastisch und gesund zu bleiben.
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