Verstecktes Gluten: Wo du am wenigsten damit rechnest

Gluten ist nicht nur in Brot, Nudeln oder Gebäck – es versteckt sich oft an Stellen, wo man es am wenigsten erwartet. Wer unter Zöliakie oder einer Glutenunverträglichkeit leidet, sollte besonders aufmerksam sein, was auf dem Etikett steht.

Fertigsuppen und Saucen sind echte Tücken. Um die Konsistenz zu verbessern, wird oft Mehl als Bindemittel verwendet – meistens Weizelmehl. Selbst bei Produkten, die harmlos wirken, lohnt ein genauer Blick auf die Zutatenliste.

Auch Pommes frites und Chips können gefährlich sein. Manche Hersteller verwenden Gluten als Trägerstoff für künstliche Aromen oder Gewürze. Das gilt besonders für frittiertes aus der Tiefkühltruhe oder aus Frittenbuden, wo oft nicht glutenfrei gebraten wird.

Wer gerne Ketchup isst, sollte ebenfalls vorsichtig sein. Nicht alle Marken sind glutenfrei – manche verwenden Stärke oder andere Zusätze, die Spuren von Gluten enthalten können. Es lohnt sich, auf speziell gekennzeichnete Produkte zurückzugreifen.

Die wohl bekannteste Überraschung ist Sojasauce. Die klassische Variante besteht aus Weizen, Sojabohnen, Salz und Wasser. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift besser zu einer glutenfreien Alternativen, oft aus Reis hergestellt.

Wichtig ist: Auch wenn ein Produkt „natürlich“ oder „gesund“ wirkt, heißt das nicht automatisch „glutenfrei“. Der einzige sichere Weg ist das Lesen der Zutaten und das Suchen des „glutenfrei“-Labels. Bei Unsicherheit helfen auch Apps oder Informationsquellen wie bettybossi.ch, die klare Übersichten über versteckte Glutenquellen bieten.

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