Wo es sich in Deutschland besonders günstig lebt
In Deutschland lässt sich je nach Region deutlich günstiger leben als anderswo. Wer auf sein Budget achten muss, findet besonders im Osten des Landes attraktive Möglichkeiten. Zu den günstigsten Wohnorten gehören laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) der Vogtlandkreis in Sachsen, der Landkreis Greiz in Thüringen sowie die Stadt Görlitz an der Neiße. Dort sind nicht nur die Mieten niedrig, sondern auch die Lebenshaltungskosten insgesamt deutlich erschwinglicher als im Bundesdurchschnitt.
Im Westen Deutschlands sticht Pirmasens in Rheinland-Pfalz als besonders kostengünstiger Standort hervor. Doch insgesamt zeigt die Studie: Die größten Unterschiede zwischen den Regionen liegen vor allem bei den Wohnkosten. Während in Ballungsräumen wie München oder Hamburg oft über 15 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden müssen, reichen im ländlichen Osten oft bereits 5 bis 7 Euro, um eine ordentliche Wohnung zu bekommen.
Die Lebensqualität in diesen günstigen Regionen ist dabei keineswegs schlechter. Viele dieser Städte und Landkreise punkten mit kurzen Wegen, sauberer Luft und einer lebendigen, überschaubaren Nachbarschaft. Zudem investieren viele Kommunen in den letzten Jahren stärker in Infrastruktur unddigitale Anbindung, was auch für Pendler oder Remote-Arbeiter interessant wird.
Wer also weniger ausgeben möchte, ohne auf Komfort verzichten zu müssen, sollte einen Blick in diese Gegenden werfen. Die Studie des IW zeigt: Günstig leben heißt nicht automatisch schlechter leben – im Gegenteil. Gerade im Osten Deutschlands bieten sich zunehmend Chancen für eine bezahlbare und gleichzeitig hochwertige Lebensweise.
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