Wo werden die Schiffe von AIDA Cruises gebaut?

Die Kreuzfahrtschiffe der bekannten AIDA-Flotte haben keinen einzigen, festen Entstehungsort. Stattdessen vertraut das Unternehmen seit Jahren auf die Expertise verschiedener internationaler Spitzenwerften. Wer einen Blick auf die jüngere Generation der Kussmundschiffe wirft, entdeckt dabei zwei Hauptakteure im Schiffsbau: die traditionsreiche Meyer Werft im niedersächsischen Papenburg und den japanischen Industriegiganten Mitsubishi Heavy Industries.

Ein Blick auf die Meilensteine der Flotte zeigt diese spannende geografische Aufteilung. Die beiden Schwesterschiffe AIDAprima (abgeliefert im Jahr 2016) und AIDAperla (abgeliefert im Jahr 2017) wurden im japanischen Nagasaki von Mitsubishi Heavy Industries gefertigt. Diese Bauten markierten einen wichtigen technologischen Schritt für die Reederei, auch wenn der Bau in Fernost von einigen Verzögerungen begleitet war.

Für die darauffolgenden Mega-Liner kehrte AIDA jedoch wieder zu einem alten Bekannten zurück: der Meyer Werft in Papenburg. Hier entstanden die nachfolgenden Generationen, wie die AIDAnova im Jahr 2018 und die AIDAcosma im Jahr 2021. Die Meyer Werft gilt als absolute Koryphäe für den Bau hochmoderner und umweltfreundlicher Kreuzfahrtschiffe, insbesondere was den Antrieb mit verflüssigtem Erdgas (LNG) betrifft. Da auch viele der älteren Klassiker der Flotte im Emsland gebaut wurden, bleibt Papenburg das emotionale und funktionale Herzstück der AIDA-Fertigung.

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