WM 2038 in Grönland: Eine futuristische Vision

Die Vorstellung einer Fussball-Weltmeisterschaft in Grönland im Jahr 2038 klingt heute noch wie Science-Fiction – doch was unmöglich erscheint, könnte durch den Klimawandel bald denkbar werden. Bei aller Humoristik eines gewissen Artikels vom 17. Januar 2017, der behauptet, China unter Lionel Messi als Trainer würde die WM 2038 gegen die Schweiz von „Zauberzwerg“ Shaqiri gewinnen, verbirgt sich eine tiefere Wahrheit: Die Welt verändert sich – auch im Fussball.

Natürlich wird Messi 2038 weder spielen noch trainieren, und Shaqiri wird längst in Rente sein. Doch die Idee, dass China als aufstrebende Fussballnation den Titel holen könnte, ist nicht mehr völlig abwegig. Mit massiven Investitionen in die Infrastruktur und Nachwuchsarbeit könnte die Volksrepublik bis 2038 tatsächlich eine ernstzunehmende Mannschaft stellen. Genauso könnte Grönland, beeinflusst durch die globale Erwärmung, eines Tages ein spielbares Klima für Fussball bieten – auch wenn es heute noch an Grünflächen mangelt.

Die Fantasie dieses alten Textes aus dem Jahr 2017 spielt mit absurden Bildern, um Aufmerksamkeit zu wecken. Doch sie berührt gleichzeitig ernste Themen: den Klimawandel, die globalen Machtverschiebungen im Fussball und die Grenzen des Möglichen. Während die FIFA noch immer über die Vergabe künftiger Turniere debattiert, wächst die Vorstellung, dass eines Tages auch Länder spielen – oder sogar austragen – könnten, die heute noch nicht einmal Mitglied sind.

Die WM 2038 in Grönland mag utopisch klingen. Aber vor 50 Jahren hätte auch niemand geglaubt, dass Fussball in der Wüste – wie in Katar – möglich ist. Die Zukunft schreibt ihre Geschichten oft mit einem Augenzwinkern – bevor sie wahr wird.

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