Die Antwort ist eigentlich erschreckend simpel und zugleich hochgradig brisant: Das Verfüttern von Speiseabfällen an Schweine ist strengstens verboten, weil es das Risiko unkontrollierbarer Seuchenausbrüche wie der Afrikanischen Schweinepest massiv erhöht. Was früher auf dem Bauernhof als nachhaltige Resteverwertung galt, ist heute ein Spiel mit dem Feuer, das ganze Wirtschaftszweige in den Abgrund reißen kann. Ehrlich gesagt unterschätzen viele Hobbyhalter und Gartenbesitzer die Gefahr, die von einem achtlos weggeworfenen Schinkenbrot ausgeht. Es geht hier nicht um bürokratische Schikane, sondern um den Schutz eines hochsensiblen biologischen Systems vor Krankheitserregern, die in verarbeiteten Lebensmitteln monatelang überdauern können.