Wie man Kerzen gießt: Die richtige Temperatur ist entscheidend
Das Gießen von eigenen Kerzen ist eine beliebte Bastelbeschäftigung – besonders im Herbst und Winter. Ein entscheidender Punkt dabei ist die richtige Temperatur. Der Schmelzpunkt des Wachses liegt meist bei etwa 60 °C. Genau da beginnt das Wachs zu fließen und ist bereit zum Gießen.
Um das Wachs schonend zu erhitzen, empfiehlt sich ein Wasserbad. So lässt sich die Hitze besser kontrollieren, und das Risiko, dass das Wachs zu heiß wird oder Feuer fängt, ist deutlich geringer. Alternativ kann man auch die Mikrowelle nutzen – hier aber bitte nur in kurzen Intervallen erhitzen und immer wieder umrühren.
Bevor das geschmolzene Wachs in die Form gegossen wird, sollte der Docht richtig positioniert sein. Dafür wird er entweder mit einem Klebepunkt am Boden der Form befestigt oder mithilfe einer Halterung in der Mitte gehalten. Wer Duftkerzen mag, kann dem flüssigen Wachs jetzt ein paar Tropfen Duftöl beifügen – je nach Geschmack und Rezept.
Wichtig ist: Gießen Sie nicht zu spät. Sobald das Wachs unter 50 °C abgekühlt ist, beginnt es bereits zu stocken. Ideal ist das Gießen zwischen 55 und 60 °C. Dann fließt es gleichmäßig in die Form und vermeidet später Hohlräume.
Wenn die Kerze erst einmal ausgehärtet ist, kann sie vorsichtig aus der Form gelöst und der Docht etwas gekürzt werden. Fertig ist die selbstgemachte Kerze – ein persönliches Geschenk oder eine stimmungsvolle Bereicherung für zu Hause.
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