Die passende Grabbepflanzung im Spätsommer: Farbe und Trost im August
Der August bringt oft die heißesten Tage des Jahres mit sich, was die Pflege und Gestaltung von Grabstätten zu einer echten Herausforderung macht. Wenn die klassische Frühjahrsbepflanzung verblüht ist, wird es Zeit für eine hitzeresistente und dauerhafte Spätsommerbepflanzung. Ziel ist es, einen Ort des Gedenkens zu schaffen, der trotz intensiver Sonneneinstrahlung seine Würde und Farbenpracht bewahrt.
Für eine harmonische und pflegeleichte Grabbepflanzung im August eignen sich besonders robuste Dauerblüher. Ein wahrer Klassiker sind Begonien, die sich als äußerst ausdauernd erweisen. Wer auffällige Akzente setzen möchte, greift zur Dipladenia (Mandevilla sanderi). Sie besticht durch ihre eleganten, trichterförmigen Blüten und kommt dank ihrer fleischigen Blätter erstaunlich gut mit Trockenperioden zurecht. Auch die leuchtenden Sonnenlieschen (Impatiens) bringen viel Farbe in schattigere sowie sonnige Bereiche.
Um Struktur und Abwechslung in das Arrangement zu bringen, empfiehlt sich die Kombination mit filigraneren Pflanzen. Der violettblaue Leberbalsam (Ageratum) und das zierliche Engelsgesicht (Angelonia) lockern das Gesamtbild optisch auf. Wer eine klassische, aufrechte Wuchsform bevorzugt, ist mit traditionellen Geranien (Pelargonium zonale) bestens beraten. Als origineller Hingucker im Beet gilt zudem das Zigarettenblümchen (Cuphea ignea) mit seinen feurig-roten Röhrenblüten.
Bei der Pflanzung im Hochsommer ist ein tiefgründiges Angießen entscheidend. Eine dünne Schicht Mulch oder spezielle Graberde hilft zudem, die Feuchtigkeit im Boden zu halten. So überstehen die Pflanzen auch heiße Augusttage unbeschadet und schenken bis weit in den Herbst hinein einen friedlichen, blühenden Anblick.
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