Das Ende der Dinosaurier – ein jähliches Aus
Die Dinosaurier beherrschten die Erde über 150 Millionen Jahre lang – doch vor etwa 65 Millionen Jahren, am Ende der Kreidezeit, verschwanden sie plötzlich aus dem Ökosystem. Erdgeschichtlich gesehen geschah ihr Aussterben innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums, obwohl der Prozess mehrere tausend Jahre gedauert haben mag.
Was genau führte zum Untergang dieser beeindruckenden Kreaturen? Die weitgehend anerkannte Theorie unter Wissenschaftlern ist, dass ein gewaltiger Asteroideneinschlag die Hauptursache war. Der Einschlag, dessen Einschlagskrater in der Nähe der heutigen Halbinsel Yucatán in Mexiko gefunden wurde, löste katastrophale Naturereignisse aus: gewaltige Brände, Erdbeben, Tsunamis und eine lange Staubwolke, die jahrelang das Sonnenlicht blockierte. Dadurch brach die Photosynthese zusammen, Pflanzen starben ab, und die Nahrungskette kollabierte – mit verheerenden Folgen für Pflanzenfresser und Raubtiervögel gleichermaßen.
Doch nicht nur die Dinosaurier starben aus. Auch viele andere Tiergruppen wie die Flugsaurier, große Meeresreptilien wie die Mosasaurier und zahlreiche Arten von Meerestieren verschwanden in derselben Phase. Insgesamt verschwand damals etwa 75 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten auf der Erde.
Interessant ist, dass nicht alle Lebewesen ausstarben. Kleine Säugetiere, einige Vogelarten und bestimmte Reptilien überlebten – und legten so den Grundstein für die heutige Tierwelt. Die Natur fand neue Wege, und aus dem Schatten der Giganten entwickelte sich langsam eine neue Welt – unsere Welt.
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