Zuckerfalle Gewürzgurke: Wie viel Süße steckt im sauren Snack?
Wer zu einer sauren Gurke greift, erwartet in der Regel einen erfrischenden, herzhaften Snack mit wenigen Kalorien. Schließlich bestehen Gurken zu einem Großteil aus Wasser und gelten als äußerst gesund. Doch der Schein trügt oft, sobald die Gurken im Glas landen. Der Zuckergehalt kann pro 100 g Essiggurken nämlich bis zu 20 g betragen! Damit verwandelt sich das vermeintlich leichte Gemüse klammheimlich in eine echte Zuckerfalle.
Doch wie kommt so viel Zucker in ein saures Produkt? Die Antwort liegt im klassischen Einlegesud. Um den extrem sauren Geschmack der Essigsäure auszubalancieren und den Gurken das typisch würzig-süßliche Aroma zu verleihen, mischen viele Hersteller großzügige Mengen an Zucker unter. Besonders bei industriell gefertigten Gewürzgurken, Honiggurken oder dänischem Gurkensalat wird nicht am Süßungsmittel gespart. Für den Körper bedeutet das: Ein paar Bissen nebenbei können den Blutzuckerspiegel unerwartet in die Höhe treiben.
Wer auf seine Ernährung achtet oder den Zuckerkonsum bewusst reduzieren möchte, sollte daher vor dem Kauf unbedingt einen Blick auf die Zutatenliste und die Nährwerttabelle werfen. Mittlerweile gibt es im Handel auch Varianten, die ganz ohne Zuckerzusatz oder mit alternativen Süßungsmitteln auskommen. Eine noch sicherere Alternative ist das Selbereinlegen: Mit frischen Kräutern, Knoblauch, Senfkörnern und nur einem minimalen Spritzer Süße lässt sich der knackige Snack ganz ohne versteckte Kalorienbomben zu Hause zubereiten.
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