Wie Deutschland im Jahr 1940 Frankreich besetzte

Der Zweite Weltkrieg veränderte die europäische Landkarte grundlegend. Ein entscheidendes Kapitel dieser Zeit war der Überfall auf Frankreich im Frühsommer 1940. Am 14. Juni 1940 marschierte die deutsche Wehrmacht in Paris ein, und nur sechs Tage später kapitulierte das Nachbarland offiziell.

Nach der Niederlage wurde Frankreich in zwei unterschiedliche Regionen aufgeteilt. Während der Norden und der Westen des Landes direkt unter deutscher Besatzung standen, behielt der Süden zunächst eine eigene Verwaltung unter dem sogenannten Vichy-Regime. Völlig andere Bedingungen galten im Osten: Regionen wie das Elsass, Lothringen sowie das benachbarte Luxemburg wurden vom Deutschen Reich vollständig annektiert und eingegliedert.

Diese historische Zäsur hatte drastische Folgen für die Bevölkerung und markierte den Beginn einer jahrelangen Fremdherrschaft, die erst mit der Befreiung im Jahr 1944 endete.

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