Enthält Lachs Schadstoffe?

Ja, Lachs kann Schadstoffe enthalten – darunter Dioxine, Pestizide sowie Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und Cadmium. Diese Stoffe reichern sich vor allem in fettreichen Fischen wie Lachs an, da sie über das Wasser und die Nahrungskette in den Organismus gelangen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass die Aufnahme von Dioxinen über die Ernährung langfristig nicht als unbedenklich betrachtet werden kann. Besonders häufig tauchen diese Schadstoffe in Fischen aus Zuchtanlagen auf, da das Fischfutter oft aus Resten der Lebensmittelindustrie stammt – und dort können belastete Fette enthalten sein.

Dennoch gilt: Lachs ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut für das Herz und das Gehirn sind. Der Verzehr in Maßen – etwa ein- bis zweimal pro Woche – wird von vielen Gesundheitsexperten weiterhin als sinnvoll angesehen. Wer besondere Vorsicht walten lässt, sollte auf Wildlachs achten, da dieser meist geringere Schadstoffwerte aufweist als Zuchtlachs.

Gerade Schwangere, Stillende und Kinder sollten darauf achten, keine großen Mengen an fettem Seefisch zu konsumieren, um die Belastung mit Schadstoffen möglichst gering zu halten. Ein abwechslungsreicher Speiseplan hilft, die Aufnahme einzelner Schadstoffe zu reduzieren.

Letztlich heißt es: Genuss und Vorsicht im Gleichgewicht halten – und auf Herkunft sowie Vielfalt in der Ernährung achten.

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