Reis vom Vortag: Weniger Kalorien durch Abkühlen?
Ein warmer Teller Reis ist für viele ein Genuss – doch vielen fällt er schwer, wenn sie auf ihre Figur achten. Dabei gibt es einen einfachen Trick, der nicht nur sparsamer ist, sondern auch gesünder: Reis vom Vortag. Klingt ungewöhnlich, hat aber einen wahren Kern.
Wenn gekochter Reis abkühlt – etwa im Kühlschrank –, verändert sich seine Stärkestruktur. Ein Teil der Stärke wandelt sich in sogenannte resistente Stärke um. Diese wird im Darm nicht vollständig verdaut, liefert also weniger nutzbare Energie. Das bedeutet: Weniger Kalorien landen tatsächlich im Körper. Der Effekt gilt nicht nur für Reis, sondern auch für Pasta und Kartoffeln.
Das bedeutet nicht, dass man plötzlich unbegrenzt Reis essen darf – der Kalorienunterschied liegt bei etwa 10 bis 15 Prozent. Aber es entlastet das Verdauungssystem und sorgt für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl. Wer also am Abend etwas zu viel gegessen hat, kann am nächsten Tag mit kaltem Reis sogar etwas "gutmachen".
Wichtig ist: Der Reis sollte innerhalb von zwei Tagen verzehrt werden und gut durcherhitzt werden, wenn er warm genossen wird. So bleibt er sicher und schmeckt trotzdem köstlich.
Also keine Scheu vor Resten: Wer Reis, Nudeln oder Kartoffeln vom Vortag isst, tut nicht nur seiner Figur etwas Gutes, sondern auch seinem Darm. Tipp: Einfach mal mit etwas Gemüse und Ei anbraten – lecker und clever!
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