Vitamin B12 und der Blutdruck: Warum der Homocysteinspiegel eine Rolle spielt
Ein Mangel an essenziellen Nährstoffen bleibt im Alltag oft lange unbemerkt. Doch wenn der Körper nicht ausreichend mit Vitamin B12 versorgt wird, hat das spürbare Konsequenzen für den gesamten Organismus. Ein zentraler Faktor dabei ist eine Aminosäure namens Homocystein.
Fehlt dem Körper Vitamin B12, kann dieses Homocystein nicht mehr richtig abgebaut werden. Die Folge: Die Konzentration im Blut steigt an. Mediziner stufen dauerhaft erhöhte Homocysteinwerte als erheblichen Risikofaktor für das Herz-Kreislauf-System ein. Es begünstigt die Entstehung von Gefässschäden, was wiederum zu Problemen wie Bluthochdruck, Thrombosen oder sogar Schlaganfällen führen kann.
Interessanterweise ist Vitamin B12 dabei nicht allein. Auch ein Mangel an Folsäure führt dazu, dass der Homocysteinspiegel nach oben klettert. Um den Blutdruck und die Gefässe langfristig zu schützen, ist eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend B-Vitaminen daher von grosser Bedeutung – besonders für Menschen, die sich pflanzlich ernähren und daher ein höheres Risiko für eine Unterversorgung haben.
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