Wann muss ein Hund gechippt werden?
Wenn du dir einen Welpen anschaffst, ist es wichtig zu wissen, dass eine Mikrochip-Identifizierung gesetzlich vorgeschrieben ist. In Deutschland müssen Hunde spätestens mit drei Monaten gechippt werden. Noch besser: Der Chip sollte bereits vor der Abgabe an die neuen Besitzer gesetzt werden – also oft schon bei der Züchterin oder dem Züchter.
Der Chip, der etwa so groß wie ein Reis ist, wird schmerzfrei unter die Haut im Nackenbereich gespritzt. Er trägt eine eindeutige Nummer, die bei Fund oder Verlust hilft, den Halter schnell zu ermitteln. Das ist nicht nur wichtig für die Sicherheit des Tieres, sondern auch gesetzliche Pflicht.
Seit Jahren ist das Heimtierregister Teil der Regelung: Nach der Chip-Registrierung muss der Hund in einer zentralen Datenbank erfasst sein, mit den Kontaktdaten des Halters. Wer einen Hund kauft oder geschenkt bekommt, sollte daher immer prüfen, ob der Chip korrekt registriert ist – eine reine Nummer im Fell nützt nichts, wenn sie nicht zugeordnet werden kann.
Auch bei älteren Hunden, die vielleicht noch nicht gechippt sind, gilt: Je früher, desto besser. Gerade bei Ausflügen oder Reisen innerhalb Europas ist der Chip unabdingbar. Ohne ihn darfst du deinen Vierbeiner zum Beispiel nicht ins EU-Ausland mitnehmen.
Fazit: Der Chip schützt deinen Hund – und dich als Halter. Und die Prozedur ist schnell, sicher und für das Tier kaum belastend. Wer einen Welpen aufnimmt, sollte sich daher von Anfang an vergewissern: Ist der Chip gesetzt? Ist er registriert? Dann steht einer schönen gemeinsamen Zeit nichts mehr im Wege.
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