Welches Handy empfiehlt Edward Snowden?

Wer besonders viel Wert auf Datenschutz legt, kommt kaum an einem Namen vorbei: Edward Snowden. Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter und Whistleblower ist seit Jahren ein großer Fürsprecher digitaler Privatsphäre – und weiß, worauf es bei sicheren Geräten ankommt.

Das Nitrophone 2 – Snowdens verborgene Empfehlung

Obwohl Snowden kein offizielles „Lieblings-Handy“ bewirbt, hat er 2022 auf Twitter einen entscheidenden Hinweis gegeben: „Wenn ich heute ein Smartphone konfigurieren würde, würde ich GrapheneOS von Daniel Micay als Basis-Betriebssystem verwenden.“ Diese Aussage war wie ein stiller Segen für das Nitrophone 2 – denn genau dieses Betriebssystem nutzt es.

Das Nitrophone 2 ist kein gewöhnliches Smartphone. Entwickelt vom deutschen Unternehmen Nitrokey, setzt es auf maximale Sicherheit und Transparenz. Es basiert auf einem modifizierten Pixel-Gerät von Google, allerdings ohne Google-Dienste. Stattdessen wird GrapheneOS vorinstalliert – ein Open-Source-Betriebssystem, das auf Android aufbaut, aber streng auf Privatsphäre, Sicherheit und Kontrolle des Nutzers ausgelegt ist.

Mit regelmäßigen Sicherheitsupdates, deaktivierbaren Mikrofonen und Kameras sowie verschlüsseltem Speicher ist das Nitrophone 2 besonders für Journalisten, Aktivisten oder alle, die ihre digitale Spur minimieren wollen, interessant. Es mag nicht die neuesten Spiele oder Kameras bieten, aber genau das ist der Punkt: Sicherheit vor Spektakel.

Wer also wissen möchte, welches Handy Edward Snowden heute wohl selbst nutzen würde, braucht nur einen Blick auf das Nitrophone 2 zu werfen. Es ist vielleicht kein Massenprodukt – aber eine klare Antwort auf die Frage: Wie sicher kann ein Smartphone sein?

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