Welches Getränk liefert besonders viel Kalium?
Wenn es um die Zufuhr von Kalium geht, denkt man selten an Wasser – doch einige Mineralwässer enthalten beachtliche Mengen des wichtigen Minerals. Kalium spielt eine zentrale Rolle für die Funktion unserer Muskeln und Nerven und hilft, den Blutdruck zu regulieren. Eine ausreichende Zufuhr ist daher wichtig für die Gesundheit.
Einige Heil- und Mineralwässer zeichnen sich durch einen besonders hohen Kaliumgehalt aus. So enthält beispielsweise Heppinger Heilwasser bis zu 27 mg Kalium pro Liter, was für ein Wasser relativ viel ist. Auch andere Marken wie Brohler (20 mg/l), Staatl. Fachingen (16 mg/l) und Gerolsteiner (11 mg/l) liefern nennenswerte Mengen. Zwar decken diese Werte nur einen kleinen Teil des täglichen Bedarfs ab – erwachsene Menschen benötigen etwa 3.500 bis 4.000 mg Kalium pro Tag – doch sie können bei einer ausgewogenen Ernährung durchaus einen sinnvollen Beitrag leisten.
Kaliumreiche Lebensmittel wie Bananen, Kartoffeln, Spinat oder Hülsenfrüchte liefern weitaus mehr des Minerals. Doch gerade im Sommer oder bei erhöhtem Schwund durch Sport und Schweiß kann ein kaliumreiches Wasser zusätzlich hilfreich sein. Wichtig ist jedoch: Bei Nierenproblemen sollte die Kaliumzufuhr mit dem Arzt abgestimmt werden, da eine Überlastung des Körpers gefährlich sein kann.
Wer gezielt auf seine Nährstoffzufuhr achtet, tut also gut daran, nicht nur auf feste Nahrungsmittel zu schauen – auch das Wasser aus der Flasche kann unter die Lupe genommen werden. Ein Blick auf die Etiketten verrät, welche Marken besonders kaliumreich sind.
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