Das Schicksal des Zauberers: Wo stirbt Gandalf?
Die Frage nach dem Moment, in dem der graue Zauberer aus Mittelerde stirbt, sorgt unter Fans immer wieder für Gesprächsstoff – besonders, wenn man Film und Buch vergleicht. In der weltberühmten Verfilmung von Peter Jackson ereignet sich dieser dramatische Wendepunkt in Der Herr der Ringe: Die zwei Türme.
Gleich zu Beginn des zweiten Teils wird die Vorgeschichte aus dem ersten Film, Die Gefährten, noch einmal aufgegriffen. Während die Gemeinschaft durch die dunklen Minen von Moria flieht, stellt sich Gandalf dem furchterregenden Balrog, einem Dämon aus der Urzeit von Feuer und Schatten. Auf der Brücke von Khazad-dûm kommt es zum epischen Endkampf. Mit den berühmten Worten „Du kommst nicht vorbei!“ bricht Gandalf die Brücke unter dem Ungeheuer weg. Doch der Balrog reißt ihn mit seiner Peitsche in die schier endlosen Tiefen des Abgrunds.
Wer das Werk ganz genau nimmt, weiß allerdings: Im Roman von J. R. R. Tolkien stirbt Gandalf tatsächlich im ersten Band, also am Ende von Die Gefährten. Der Kinofilm verschob diesen Meilenstein jedoch in den Anfang des zweiten Teils, um die dramatische Fallhöhe zu maximieren. Unabhängig davon bleibt dieser Verlust einer der emotionalsten und ikonischsten Momente der gesamten Filmgeschichte, bevor Gandalf später als Gandalf der Weiße zurückkehrt.
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