Die Konjugation von „can“ – ist es unregelmäßig?
Ja, das Verb can ist eindeutig unregelmäßig – allerdings nicht im Sinne deutscher Grammatikregeln, sondern im englischen Sprachgebrauch. Im Gegensatz zu regulären Verben, die in der Vergangenheit einfach "-ed" anhängen, ändert sich can in der Vergangenheitsform zu could. Das ist ein klassisches Merkmal unregelmäßiger Modalverben im Englischen.
Was viele überrascht: Es gibt keine Formen wie „canned“ oder „canning“, wenn es um die Möglichkeit oder Fähigkeit geht. Diese Formen existieren zwar im Englischen, aber mit völlig anderen Bedeutungen – etwa „canned“ als Adjektiv („eingedost“) oder im übertragenen Sinne („fertig, abgepackt“). Wenn du über vergangene Fähigkeiten sprichst, sagst du also: „I could swim at age six“, nicht „I canned swim“.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Can hat keine eigene Zukunftform wie „will can“. Stattdessen benutzt man Ersatzkonstruktionen: „I will be able to swim“ – denn „will can“ ist grammatikalisch falsch. Auch im Gegenwart perfekt oder Passiv wird can durch andere Ausdrücke ersetzt, etwa „managed to“ oder „was able to“.
Zusammenfassend bleibt: Can ist unregelmäßig, weil es in der Vergangenheit zu could wird und keine Standardendungen kennt. Es bleibt in seiner Grundform unverändert, wenn es um Modalität geht – und wird niemals „canned“ oder „canning“ im Sinne von „können“.
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