Verwendet sich abgelaufene Maisstärke noch? Ja – und zwar problemlos!

Wenn du ab und zu eine cremige Sauce, ein Ragu oder ein asiatisches Gericht kochst, hast du vermutlich schon einmal Maisstärke zum Eindicken verwendet. Diese feine, weiße Puderform ist ein treuer Helfer in der Küche – und hat nebenbei eine besondere Eigenschaft: Sie geht so gut wie nie kaputt.

Ja, richtig gelesen: Auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Tüte schon lange überschritten ist, bleibt Maisstärke in der Regel voll nutzbar. Solange sie trocken und vor Feuchtigkeit geschützt gelagert wird, behält sie ihre dickebindende Kraft über Jahre hinweg. Schimmelpilze oder Bakterien haben bei trockener Stärke kaum eine Chance.

Ein kurzer Test genügt: Rieche an der Stärke. Riecht sie neutral oder gar nichts? Dann ist alles in Ordnung. Zeigt sich jedoch eine veränderte Farbe, Klumpenbildung oder ein muffiger Geruch, könnte Feuchtigkeit eingedrungen sein – dann besser ausschütten. Doch das passiert selten.

Anders als frische Lebensmittel wie Milch oder Fleisch verdirbt Maisstärke nicht im klassischen Sinne. Sie ist eines jener Produkte, die – richtig gelagert – praktisch ewig halten. Das bestätigt auch der »PAYBACK Ratgeber«, der auf Lebensmittel hinweist, die niemals schlecht werden.

Also: Kein Grund, die Tüte wegzuschmeißen, nur weil das Datum abgelaufen ist. Ein Blick, ein Riecher – und schon kannst du deine Lieblingssauce wieder schön sämig zaubern.

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