Der Mai: Frühling oder schon Sommer?
Der Mai gehört noch klar zum Frühling, auch wenn das Wetter manchmal schon sommerlich warm wirken mag. In Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern beginnt der meteorologische Frühling am 1. März und endet am 31. Mai. Das bedeutet: Der Mai ist der letzte Frühlingsmonat – voller Blüten, längerer Tage und einer stetig wachsenden Lebensfreude in der Natur.
Während im März und April oft noch mit kühlen Tagen und unbeständigem Wetter gerechnet werden muss, zeigt sich der Mai meist von seiner besten Seite. Die Temperaturen steigen, die Bäume sind grün, die Wiesen blühen, und viele Menschen verbringen deutlich mehr Zeit im Freien. Dennoch: Selbst wenn es im Mai an manchen Tagen schon nach Sommer aussieht und sich anfühlt, gehört er streng genommen noch nicht dazu.
Der Sommer beginnt meteorologisch am 1. Juni und dauert bis zum 31. August. Erst dann folgen die heißesten Monate des Jahres – mit langen Hitzewellen, lauen Sommernächten und vollem Badespaß. Der Mai hingegen ist die Brücke zwischen dem Erwachen der Natur im Frühjahr und der prallen Lebensfülle des Sommers.
Also: Der Mai ist kein Sommer – aber ein besonders schöner Abschluss des Frühlings. Wer mag, genießt die milde Wärme, den Duft der blühenden Kastanien und das satte Grün der Wälder, bevor der Sommer mit voller Kraft einzieht.
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