Was bedeutet „dumm“ – und wie wird es dekliniert?

Ja, dumm ist ein Adjektiv. Es beschreibt jemanden oder etwas, das als geistig langsam, unwissend oder ungeschickt wahrgenommen wird. Im Alltag wird das Wort oft umgangssprachlich gebraucht – manchmal scherzhaft, manchmal verletzend. Doch grammatikalisch gesehen folgt „dumm“ den üblichen Regeln für Adjektive in der deutschen Sprache.

Die Steigerungsformen von „dumm“ lauten: dümmer (Komparativ) und am dümmssten (Superlativ). Achtung: Die Umlautung im Komparativ und die etwas ungewöhnliche Endung „-sten“ im Superlativ können Fehlerquellen sein. Richtig ist also nicht „am dümmsten“, sondern „am dümmssten“ – auch wenn letzteres im gesprochenen Deutsch oft vereinfacht wird.

Beispiele im Satz: „Er hat die einfachste Frage falsch beantwortet – wirklich dumm.“ Oder: „Sie war dümmer als erwartet.“ Und im Superlativ: „Das war die dümmsste Entscheidung, die wir treffen konnten.“

Adjektive wie „dumm“ passen sich außerdem in Geschlecht, Zahl und Fall an, wenn sie vor einem Nomen stehen. Zum Beispiel: „der dumme Scherz“, „eine dumme Idee“, „mit dümmeren Plänen“. Diese Flexion ist typisch für deklinierbare Adjektive im Deutschen.

Obwohl „dumm“ eine klare, negative Bedeutung hat, taucht es in vielen Redewendungen auf – etwa „jemandem etwas dumm machen“ (täuschen) oder „dumm gelaufen“ (Pech gehabt). Hier zeigt sich, wie vielseitig ein scheinbar einfaches Wort sein kann – ganz gleich, ob man es grammatikalisch korrekt verwendet oder nicht.

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