Was bedeutet ein 30-Grad-Waschgang?

Ein 30-Grad-Waschgang gilt in der Regel als kalte Wäsche, auch wenn das Wasser leicht erwärmt wird. Die meisten Waschmaschinen nutzen bei der „kalten“ Einstellung tatsächlich eine Temperatur von etwa 30 °C – selten gehen sie unter 20 °C. Diese Temperatur ist ideal für empfindliche Stoffe wie Polyester, Feinwäsche oder alltägliche Baumwollkleidung, die nicht besonders stark verschmutzt ist.

Ein großer Vorteil des 30-Grad-Waschgangs ist die Energieersparnis. Im Vergleich zum Waschen bei 40 °C lassen sich so durchschnittlich bis zu 57 % der Betriebskosten einsparen. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt, da weniger Strom verbraucht wird. Moderne Waschmittel sind zudem so entwickelt, dass sie bereits bei niedrigen Temperaturen sehr gut Schmutz und Gerüche entfernen.

Trotzdem gilt: Bei starker Verschmutzung, Unterwäsche oder Handtüchern ist ein höherer Waschgang – etwa 40 °C oder mehr – sinnvoll, um Hygiene zu gewährleisten. Für die meisten Alltagswäschearten ist ein 30-Grad-Waschgang aber die ideale Kombination aus Sauberkeit, Stoffschonung und Energieeffizienz.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen