Ist ein auffälliges Muttermal gleich Hautkrebs?
Ein auffälliges oder atypisches Muttermal ist für viele Menschen ein Grund zur Sorge – doch es bedeutet nicht automatisch, dass Krebs vorliegt. Tatsächlich sind solche Muttermale, auch als dysplastische Nävi bezeichnet, keine bösartigen Wucherungen, sondern vielmehr eine Art Warnsignal für das Risiko.
Atypische Muttermale sind kein Hautkrebs, erhöhen aber das Risiko. Sie sehen oft unregelmäßig aus: Die Farbe kann variieren, die Ränder sind verschwommen, und die Form ist asymmetrisch. Während die meisten davon harmlos sind, können sie in seltenen Fällen den Anfang eines malignen Melanoms markieren – des gefährlichsten Hautkrebses.Wichtig ist daher, auf Veränderungen zu achten. Wenn sich Größe, Farbe oder Struktur eines Muttermals über die Zeit verändern, sollte man unbedingt einen Dermatologen aufsuchen. Regelmäßige Hautkontrollen sind besonders für Menschen mit vielen oder auffälligen Muttermalen sinnvoll.
Die gute Nachricht: Früh erkannt, lässt sich ein Melanom meist erfolgreich behandeln. Deshalb lohnt es sich, die eigene Haut gut zu kennen – und bei Unsicherheiten lieber einmal zu oft zum Arzt zu gehen, als zu spät.
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