Warum Porridge am Abend gesund sein kann

Es gibt einen weit verbreiteten Mythos, dass man abends nichts mehr essen sollte – besonders keine Kohlenhydrate. Doch das stimmt so nicht. Tatsächlich kann ein leichter Porridge aus Haferflocken am Abend sogar richtig gesund sein.

Haferflocken enthalten viele Ballaststoffe, die im Magen Wasser binden und sich im Verdauungstrakt ausdehnen. Dadurch entsteht ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Das hilft, nächtliche Heißhungerattacken zu vermeiden – besonders, wenn man abends noch aktiv ist oder schlecht einschlafen kann, weil der Magen knurrt.

Zudem liefern die komplexen Kohlenhydrate in den Haferflocken eine langsam freigesetzte Energiequelle. Im Gegensatz zu Zucker oder Weißmehlprodukten sorgen sie für einen stabilen Blutzuckerspiegel. Das ist gut für die Verdauung und kann auch den Schlaf verbessern.

Wichtig ist nur: Der Porridge sollte möglichst einfach zubereitet sein. Verzichten Sie auf viel Zucker oder künstliche Zusätze. Stattdessen eignen sich eine reife Banane, etwas Zimt oder ein Löffel Nussmus, um den Geschmack zu verfeinern.

Wenn Sie abends keinen schweren Magen wollen, ist ein warmer, leichter Haferbrei mit Milch oder Pflanzendrink eine bessere Wahl als frittierte oder fettreiche Speisen. Auch die enthaltenen Beta-Glucane – eine Art löslicher Ballaststoffe – unterstützen die Darmgesundheit und können den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen.

Fazit: Ja, Porridge am Abend ist nicht nur erlaubt – er kann sogar sinnvoll sein. Hauptsache, er wird bewusst und maßvoll genossen.

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