Sind Panikattacken normal?
Die plötzliche Welle von Angst, Herzrasen, Schwitzen, Atemnot – für viele, die eine Panikattacke zum ersten Mal erleben, fühlt es sich an, als hätte der Körper plötzlich verrücktgespielt. Doch solche Momente sind, so beängstigend sie sein mögen, keineswegs selten. Tatsächlich hat fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens mindestens einmal eine solche Attacke durchlebt.
Einmalig oder selten auftretende Panikattacken gelten als normal – besonders in Zeiten von großer Anspannung, Stress oder emotionaler Erschöpfung. Sie können tagsüber kommen, aber auch nachts, sodass Betroffene schlagartig aus dem Schlaf hochfahren. Diese nächtlichen Attacken sind besonders verwirrend, da kein offensichtlicher Auslöser vorhanden scheint.
Wichtig ist jedoch der Unterschied zwischen einzelnen Episoden und einer Panikstörung. Letztere liegt vor, wenn die Attacken immer wiederkehren, ohne klaren Grund, und das Leben der betroffenen Person beeinträchtigen – etwa durch die ständige Angst vor der nächsten Attacke oder durch das Vermeiden bestimmter Situationen. Dann ist professionelle Unterstützung sinnvoll.
In Wien gibt es zahlreiche Angebote zur psychischen Unterstützung, darunter die psychischen Hilfe-Angebote der Stadt, die anonym und niedrigschwellig helfen können. Ob einmalig oder häufiger – niemand muss mit solchen Erfahrungen allein bleiben. Manchmal reicht schon ein Gespräch, um die Angst zu entmachten und wieder Sicherheit zu gewinnen.
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