Ist es mit anderen Worten möglich?

Die Frage „Ist es möglich?“ begegnet uns im Alltag ständig – sei es bei der Planung eines Projekts, einer Reise oder einer beruflichen Entscheidung. Doch wie viele Alternativen gibt es eigentlich für das Wort möglich?

Im Deutschen lassen sich viele Nuancen fein unterscheiden. So sind beispielsweise die Wörter machbar und praktikabel häufig treffende Synonyme für „möglich“. Alle drei Begriffe teilen die Grundbedeutung: etwas ist realisierbar. Doch die Schattierungen sind wichtig.

Möglich ist der weiteste Begriff. Er sagt aus, dass etwas unter den richtigen Voraussetzungen durchaus eintreten oder verwirklicht werden kann – auch wenn es im Moment noch nicht greifbar ist. „Könnte man das machen? Ja, das ist möglich.“ Diese Antwort lässt Raum für Hoffnung, verlangt aber keine konkrete Umsetzung.

Anders sieht es mit praktikabel aus. Hier geht es weniger um grundsätzliche Machbarkeit, sondern um die Handhabbarkeit im Alltag. Etwas kann theoretisch möglich sein, aber in der Praxis zu aufwendig oder unübersichtlich. Machbar wiederum betont, dass etwas technisch oder organisatorisch durchführbar ist – man hat die Mittel und Fähigkeiten.

Ein Beispiel: Ein Umzug in die Berge mit allen Möbeln ist möglich, wenn man genug Geld und Zeit hat. Ob es praktikabel ist, hängt vom Alltag ab – Wohnen dort wirklich sinnvoll? Und machbar ist es nur, wenn man die nötigen Helfer und einen Lkw auftreiben kann.

Die Wahl des Wortes entscheidet also, ob man bloß eine theoretische Option meint – oder schon einen konkreten Plan im Kopf hat.

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