Freunde helfen – ist das Schwarzarbeit?

Wenn Freunde oder Verwandte bei einem Umzug mithelfen, den Garten umgraben oder mal die Nachbarskatze füttern, ist das in der Regel keine Schwarzarbeit. Solche Gefälligkeiten gehören zum Alltag dazu und sind meist von guter Nachbarschaft oder freundschaftlicher Verbundenheit geprägt. Solange dabei kein dauerhafter Gewinn erzielt wird, sieht das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (SchwarzArbG) davon ab.

Der Schlüssel liegt im Charakter der Tätigkeit. Wer hin und wieder einem Freund aus der Patsche hilft, weil er gerade Zeit hat, handelt im Rahmen dessen, was man als selbstverständliche Unterstützung unter Freunden betrachtet. Doch sobald solche Arbeiten systematisch erfolgen und

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