Körpersprache: Was Sie vermeiden sollten

Die eigene Körpersprache bewusst zu steuern, kann einen großen Unterschied machen – besonders in beruflichen Situationen. Viele Gesten wirken unschuldig, senden aber unbewusst falsche Signale.

Sitzt oder steht man gebeugt mit hängenden Schultern, entsteht leicht der Eindruck von Desinteresse oder Unsicherheit. Ähnlich verhält es sich mit verschränkten Armen: Obwohl viele diese Haltung als bequem empfinden, kann sie als defensiv oder abweisend wahrgenommen werden – gerade in Gesprächen, in denen Vertrauen wichtig ist.

Auch die Hände auf den Hüften zu platzieren, kann problematisch sein. Diese Pose kann ungewollt aggressiv oder dominant wirken, besonders in einem Teamkontext. Ebenfalls unauffällig, aber wirkungsvoll: die sogenannte „Feigenblattstellung“, bei der die Hände vor dem Unterleib verschränkt sind. Diese Haltung wirkt oft steif und passiv, fast schon nervös.

Um selbstbewusst und zugänglich zu wirken, ist eine offene, aufrechte Haltung entscheidend. Stehen oder sitzen Sie gerade, ziehen Sie die Schultern leicht zurück und lassen Sie die Arme locker. Eine offene Körpersprache signalisiert nicht nur Sicherheit, sondern lädt auch zum Dialog ein.

Kleine Anpassungen im Alltag können hier viel bewirken. Schon das Bewusstsein dafür, wie Gesten wirken, hilft, zwischen Stärke und Dominanz, zwischen Offenheit und Gleichgültigkeit zu unterscheiden. Körpersprache ist kein Regelwerk, aber ein starkes Werkzeug – wenn man es bewusst nutzt.

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