Kurz gesagt
In Schweden existiert keine pauschale Witwenrente wie in anderen Ländern. Hinterbliebene erhalten stattdessen Leistungen wie die Anpassungsrente (ca. 55 % der Altersrente des Verstorbenen) und die Garantierente (bis zu 9.319 SEK monatlich).
Das Wichtigste
- Keine klassische Witwenrente mehr
- Anpassungsrente ca. 55 % der Altersrente
- Garantierente bis 9.319 SEK/Monat
- Alters- und Einkommenabhängig
- Waisen erhalten 1.750 SEK/Monat
In Schweden gibt es keine pauschale Witwenrente, sondern verschiedene Unterstützungsleistungen für Hinterbliebene. Die wichtigsten sind die Anpassungsrente, die Garantierente und die Beihilfe für Waisen.
Anpassungsrente
Diese Leistung beträgt rund 55 % der Altersrente des verstorbenen Ehepartners und soll den Einkommensverlust ausgleichen.
Garantierente
Wer über kein eigenes Einkommen verfügt, kann eine Garantierente von bis zu 9.319 SEK pro Monat erhalten. Sie dient als Basisabsicherung.
Beihilfe für Kinder
Kinder, die einen Elternteil verloren haben, bekommen monatlich 1.750 SEK bis zur Volljährigkeit, um den Lebensunterhalt zu sichern.
Alte Regelungen
Vor der Rentenreform 1999 gab es noch eine Witwenrente von 40 % der Zusatzrente, die jedoch nur bei vorzeitigem Tod des Partners galt. Heute existiert diese Regelung nicht mehr.
Häufige Fragen
Gibt es noch eine Witwenrente für ältere Personen in Schweden?
Nur für Personen, die vor der Rentenreform 1999 in das Rentensystem eingetreten sind, gibt es noch eine alte Witwenrente von 40 % der Zusatzrente.
Wie hoch ist die Garantierente in Schweden?
Die Garantierente beträgt bis zu 9.319 SEK pro Monat für Personen ohne eigenes Einkommen.
Wer kann die Anpassungsrente erhalten?
Hinterbliebene, deren Ehepartner verstorben ist, können die Anpassungsrente beantragen; sie entspricht etwa 55 % der Altersrente des Verstorbenen.
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