Aus alten Kerzenresten neue machen
Ja, man kann ganz einfach aus übrig gebliebenen Kerzenresten neue Kerzen herstellen – das ist nicht nur ein toller Weg, um Abfall zu vermeiden, sondern auch eine schöne, persönliche Bastelidee. Vor allem nach den Feiertagen liegen oft halb abgebrannte Kerzen herum, deren Wachs noch lange nicht verloren ist.
Der Trick ist, das Wachs richtig vorzubereiten. Zuerst sollten Sie die Reste aus den Kerzenhaltern oder Gläsern lösen. Dafür reicht oft schon ein kurzes Erwärmen oder das Vorsichtig-Einschneiden mit einem Messer. Anschließend wird das Wachs erhitzt – am besten im Wasserbad, um Brandgefahr zu vermeiden. Aber Achtung: Offenes Feuer ist hier tabu!
Bevor Sie loslegen, lohnt es sich, die Kerzenreste nach Farben zu sortieren. Wie SELBST.de bereits 2021 empfahl, sorgt das für ein schöneres Ergebnis. Wenn Sie rotes und blaues Wachs mischen, entsteht schnell ein matschiges Lila – wer klare, satte Farben möchte, sollte also getrennt arbeiten.
Sobald das Wachs flüssig ist, kann es in neue Formen gegossen werden. Ob in alte Gläser, kleine Silikonformen oder auf Dochte in Muffinförmchen – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Vergessen Sie nicht, den Docht gerade zu halten, bis das Wachs erkaltet ist.
So entstehen individuelle neue Kerzen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch ein Gefühl von Nachhaltigkeit vermitteln. Ein kleiner Akt gegen Verschwendung – mit warmem, gemütlichem Licht am Ende.
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