Warum frittierter Fisch die Gesundheit belastet

Ein knusprig frittierter Fisch mag verlockend schmecken, doch er birgt mehr Risiken als oft angenommen. Obwohl Fisch grundsätzlich als gesund gilt – besonders Sorten wie Lachs oder Hering mit viel Omega-3-Fettsäuren –, ändert sich das Bild, sobald er in heißem Fett ausgebacken wird.

Studien zeigen deutlich: Wer regelmäßig frittierte Lebensmittel isst, erhöht sein Risiko für Herzerkrankungen. Schon eine Portion frittierter Fisch oder Shrimps pro Tag kann das Risiko, vorzeitig an einer Herzkreislauf-Erkrankung zu sterben, um 13 Prozent steigern. Das liegt nicht nur am Fisch selbst, sondern an der Zubereitungsart – das Öl, das oft wiederverwendet wird, und die entstehenden Schadstoffe beim hohen Erhitzen belasten den Körper.

Beim Frittieren entstehen zudem ungesunde Transfette und Acrylamid, Substanzen, die im Verdacht stehen, entzündliche Prozesse im Körper zu fördern und die Gefäße zu schädigen. Langfristig kann das zu Arterienverkalkung, Bluthochdruck und sogar Herzinfarkt führen.

Das bedeutet nicht, dass ab und zu ein Stück frittierter Fisch verboten ist – Genuss gehört zum Leben. Doch wer auf Nummer sicher gehen will, sollte lieber zu schonenden Methoden wie Dünsten, Grillen oder Backen greifen. So bleibt der gesunde Effekt des Fisches erhalten, ohne die Belastung durch das Fett.

Ein bewusster Umgang mit frittierten Speisen kann langfristig viel bewirken – besonders für ein starkes Herz.

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