Wurmbehandlung bei Welpen: Richtige Dosierung ist entscheidend

Die Entwurmung von Welpen gehört zur verantwortungsvollen Welpenaufzucht. Besonders wichtig ist die korrekte Dosierung des flüssigen Wurmmittels, um die Gesundheit der kleinen Hunde zu schützen und Parasiten frühzeitig vorzubeugen.

Wie oft und in welcher Menge sollte man behandeln?

Welpen unter sechs Monaten sollten mehrfach prophylaktisch entwurmt werden. Empfohlen wird eine tägliche Gabe von 0,5 ml Wurmmittel pro Kilogramm Körpergewicht – und das jeweils an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Die Behandlungszeitpunkte liegen bei 2, 5, 8 und 12 Wochen nach der Geburt. Diese regelmäßige Entwurmung hilft, vor allem Rundwürmer und Hakenwürmer frühzeitig zu bekämpfen, die über die Muttermilch oder den Mutterkot übertragen werden können.

Auch trächtige Hündinnen benötigen besondere Aufmerksamkeit. Ab dem 40. Tag der Trächtigkeit bis zwei Tage nach der Geburt sollte ihnen täglich 1 ml des Mittels pro 4 kg Körpergewicht verabreicht werden. Dadurch wird die Übertragung von Larven auf die Welpen über die Plazenta oder die Milch deutlich verringert.

Die Dosierung sollte immer exakt nach dem Gewicht erfolgen – zu wenig kann unwirksam sein, zu viel belastet den Organismus unnötig. Ein Tierarzt kann bei Unsicherheiten helfen und das passende Präparat empfehlen. Mit der richtigen Anwendung bleibt der Welpe gesund und startet optimal ins Leben.

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