Herzrasen: Wann Alarmstufe gilt

Herzrasen kennt fast jeder – sei es vor Aufregung, bei Stress oder aus reiner Freude. Ein plötzlich rasendes Herz, das sich anfühlt, als wolle es aus der Brust springen, kann beängstigend wirken. Doch in den meisten Fällen ist das völlig harmlos und vergeht von selbst. Besonders bei jungen Menschen tritt es oft in harmlosen Situationen auf, etwa beim ersten Kuss oder vor einer Prüfung.

Problematisch wird es erst, wenn das Herzrasen länger andauert, ohne erkennbaren Grund auftritt oder mit weiteren Symptomen wie Schwindel, Atemnot oder Brustschmerzen einhergeht. Dann kann es auf eine Herzrhythmusstörung hindeuten – und das kann durchaus gefährlich sein. Besonders wenn der schnelle Herzschlag Minuten oder gar Stunden anhält, sollte man ärztlichen Rat einholen.

Einmaliges, kurzes Herzrasen nach Kaffee, Alkohol oder intensiver Bewegung ist meist kein Grund zur Sorge. Wer aber häufig unklare Beschleunigungen spürt, sollte zum Arzt gehen. Eine einfache EKG-Untersuchung kann oft schon Klarheit schaffen. In manchen Fällen wird ein Langzeit-EKG verordnet, um das Herz über einen längeren Zeitraum zu überwachen.

Wichtig ist: Panik hilft nicht. Wer ruhig bleibt und tief atmet, kann oft das Herzrasen sogar selbst beeinflussen. Aber wenn das Phänomen regelmäßig kommt oder sich unwohl anfühlt – lieber einmal zu viel fragen als zu wenig. Die Gesundheit des Herzens ist schließlich keine Kleinigkeit.

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