Ist die Gurke ein gutes Hausmittel bei Magen-Darm-Beschwerden?

Nach einer überstandenen Magen-Darm-Grippe sehnen sich viele schnell wieder nach normalem Essen. Doch der Magen und der Darm sind nach akutem Durchfall und Erbrechen noch stark gereizt. Hier ist Schonkost gefragt. Viele stellen sich dabei die Frage: Darf man bei Magen-Darm-Beschwerden eigentlich Gurke essen?

Die Antwort lautet: Ja, aber erst, wenn der akute Durchfall abgeklungen ist. Sobald sich der Stuhlgang etwas normalisiert hat und eine erste Besserung eintritt, eignet sich die Gurke hervorragend als leichter Snack oder als erfrischender Belag auf einem fettarmen Brot. Da sie zu einem Großteil aus Wasser besteht, liefert sie dem geschwächten Körper wichtige Feuchtigkeit, ohne den Verdauungstrakt schwer zu belasten. Am besten verträglich ist sie in dieser Phase, wenn man sie schält und in dünne Scheiben schneidet.

Neben der Gurke sind nach der akuten Phase auch Honig, magere Geflügelwurst, gekochtes Ei oder milde Käsescheiben eine gute Wahl, um den Speiseplan langsam wieder zu erweitern. Vorsicht ist hingegen bei Milchprodukten geboten: Rohmilch, Joghurt und ähnliche Erzeugnisse sollten Sie erst nach mindestens zwei bis drei Tagen mit völlig normalem Stuhlgang wieder in die Ernährung einbauen. Der enthaltene Milchzucker kann den noch sensiblen Darm sonst schnell überfordern, was im schlimmsten Fall zu einem unangenehmen Rückfall führt.

Geben Sie Ihrem Körper Zeit zur Regeneration und fangen Sie langsam an. Die Gurke ist dabei ein wunderbarer, milder Begleiter zurück zur normalen Kost.

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