Ist H&M Fast Fashion? Ein Blick hinter die Kulissen
Die schwedische Modekette H&M (Hennes & Mauritz) gehört weltweit zu den absoluten Giganten der Bekleidungsindustrie. Auch in Deutschland ist die Marke aus fast keiner Einkaufsstraße wegzudenken. Doch hinter den trendigen und extrem günstigen Kleidungsstücken steckt das klassische Prinzip der Fast Fashion.
Das Konzept von Fast Fashion basiert darauf, aktuelle Trends von den Laufstegen der Welt in Rekordzeit zu kopieren, billig zu produzieren und in Massen auf den Markt zu bringen. H&M bringt wöchentlich neue Kollektionen in die Läden und Online-Shops. Dieser ständige Nachschub sorgt dafür, dass Kleidung zu einer kurzlebigen Ware wird, die oft nur wenige Male getragen und dann entsorgt wird.
Zwar versucht das Unternehmen seit einigen Jahren, mit Initiativen wie der „Conscious“-Linie oder Recycling-Boxen in den Filialen ein grüneres Image aufzubauen, doch Kritiker bleiben skeptisch. Die schiere Masse an produzierten Textilien lässt sich nur schwer mit echter Nachhaltigkeit vereinbaren. Am Ende bleibt H&M eines der Paradebeispiele für Fast Fashion, bei dem Schnelligkeit und niedrige Preise im Vordergrund stehen.
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