Der Tod Jesu – warum Ostern so wichtig ist

Nein, Jesus ist nicht an Ostern gestorben – im Gegenteil: An Ostern feiern Christen seine Auferstehung. Der Tod Jesu ereignete sich am Karfreitag, einem Tag der Besinnung und Trauer in der christlichen Tradition. An diesem Tag gedenken Gläubige des Leidenswegs und der Kreuzigung Jesu in Golgatha. Auf Befehl des römischen Statthalters Pontius Pilatus wurde er damals zum Tode verurteilt, obwohl er keine Schuld auf sich geladen hatte.

Der Karfreitag ist einer der bewegendsten Tage im Kirchenjahr. Viele Kirchen sind leer, die Orgeln schweigen, und die Gottesdienste sind von Stille und Andacht geprägt. Für die meisten Christen endet an diesem Tag auch die vierzigtägige Fastenzeit, die sie zur Besinnung und inneren Einkehr nutzen.

Die eigentliche Botschaft von Ostern beginnt jedoch erst am Ostermorgen. Nach christlichem Glauben ist Jesus am dritten Tag nach seiner Kreuzigung auferstanden – ein Zeichen der Hoffnung, des neuen Lebens und des Sieges über den Tod. Diese Auferstehung feiern Christen weltweit an Ostern mit Freude, Lichtern und gebrochenem Fasten.

So ist Ostern nicht der Tag des Todes, sondern der Höhepunkt des Glaubens: der Tag, an dem das Leben triumphiert. Der Karfreitag erinnert an das Leiden, Ostern aber verkündet die Freude – eine Botschaft, die bis heute Menschen bewegt.

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