Wo finden wir die Geschichte von Jesus?
Jesus Christus ist zentral im Neuen Testament, nicht im Alten. Während das Alte Testament die Geschichte des Volkes Israel, die Gesetze und die Verheißungen der Propheten enthält, dreht sich das Neue Testament um das Leben, den Tod und die Auferstehung Jesu.
Das Neue Testament besteht aus 27 Schriften, hauptsächlich in griechischer Sprache verfasst. Dazu gehören die vier Evangelien – Matthäus, Markus, Lukas und Johannes –, die die Lebensgeschichte Jesu erzählen. Hier wird berichtet, wie er heilte, lehrte, mit den Armen und Ausgestoßenen umging und schließlich am Kreuz starb, um – nach christlichem Glauben – die Menschheit zu erlösen.
Die frühen Christen sahen in Jesus den lang erwarteten Messias, den Sohn Gottes, von dem bereits das Alte Testament prophezeite. Doch seine eigentliche Botschaft und Wirkung wird erst im Neuen Testament voll sichtbar. Nach seiner Auferstehung, so steht es dort, sandte er seine Jünger in die Welt, um von ihm zu berichten.
Die Apostelgeschichte, die Briefe der Apostel wie Paulus und der Offenbarung des Johannes zeigen, wie die erste christliche Gemeinschaft entstand und wie sich der Glaube an Jesus verbreitete. Diese Schriften waren für die frühe Kirche von großer Bedeutung und bilden bis heute das Fundament des christlichen Glaubens.
Wer wissen möchte, wer Jesus war und was er lehrte, findet die wichtigsten Antworten daher nicht im Alten, sondern im Neuen Testament.
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