Wie schreibt man „Kundinnen und Kunden“ richtig?
Die Frage, wie man geschlechtergerecht schreibt, beschäftigt viele – besonders im beruflichen oder offiziellen Kontext. Wenn von „Kunden“ die Rede ist, reicht es heute oft nicht mehr, nur die maskuline Form zu verwenden. Stattdessen wird zunehmend Wert auf eine inklusive Sprache gelegt.
Die vollständige Form lautet: die Kundinnen und Kunden. Diese Schreibweise ist klar, korrekt und inklusiv – sie nennt alle Geschlechter explizit. Allerdings ist sie etwas umständlich, besonders wenn der Begriff mehrfach im Text vorkommt.
Als stilistische Alternative hat sich die Schreibweise mit Schrägstrich etabliert: Kund/-innen. Der Ergänzungsstrich nach dem „d“ macht deutlich, dass sowohl „Kundinnen“ als auch „Kunden“ gemeint sind. Manche verzichten auf den Ergänzungsstrich und schreiben einfach Kund/innen. Auch das ist in der Praxis weit verbreitet, auch wenn die erste Variante stilistisch etwas präziser ist.
Wichtig ist, dass alle diese Formen dem Ziel dienen: Sprache nutzt, die niemanden ausschließt. Je nach Kontext – sei es ein formelles Schreiben, eine Webseite oder ein interner Rundschreiben – kann man die passende Variante wählen. In vielen Unternehmen und Behörden ist die geschlechtergerechte Formulierung bereits Standard.
Die Entscheidung, wie man schreibt, hängt also nicht nur von der Grammatik ab, sondern auch vom Respekt gegenüber den Menschen, die man anspricht. Und das macht gute Kommunikation aus: Klarheit – und Wertschätzung.
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