Ist Pampasgras verboten? Was Sie wissen müssen

Pampasgras ziert viele Gärten in Deutschland mit seinen flauschigen, farbenfrohen Rispen und gilt als beliebter Hingucker im Herbst. Doch nicht jede Art darf frei gehandelt oder gepflanzt werden. Seit einigen Jahren gilt in der EU ein Import- und Verkaufsverbot für bestimmte invasive Pflanzenarten – darunter auch eine bekannte Variante des Pampasgrasses.

Es handelt sich dabei um das Anden-Pampasgras (Cortaderia jubata), auch Purpur-Pampasgras genannt. Diese Sorte, ursprünglich aus Südamerika, kann bis zu 2,5 Meter hoch wachsen und breitet sich über ihre zahlreichen Samen stark aus. Weil sie heimische Pflanzen verdrängen kann und in freier Natur kaum noch zu kontrollieren ist, wurde sie auf die EU-Liste invasiver Arten gesetzt. Das bedeutet: Weder der Verkauf noch die gezielte Vermehrung oder Ausbringung in die Natur sind erlaubt.

Andere Arten wie das Weiße Pampasgras (Cortaderia selloana) sind aktuell nicht verboten, müssen aber dennoch verantwortungsvoll gepflegt werden. Experten raten dazu, die Rispen im Herbst abzuschneiden, um eine unbeabsichtigte Aussaat zu verhindern.

Wer weiterhin Pampasgras im Garten genießen möchte, sollte daher darauf achten, ausdrücklich die erlaubten Sorten zu kaufen und sich über aktuelle Regelungen informieren. Denn die Gefahr, mit einer verbotenen Pflanze zu handeln, ist größer, als viele denken.

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