Salbei bei Reizhusten – natürlich und wirksam

Wenn der Hals kratzt und der Husten nicht aufhören will, greifen viele gern zu pflanzlichen Mitteln. Salbei, der oft im eigenen Garten wächst, gilt dabei als echtes Naturheilmittel – besonders bei Reizhusten. Die Pflanze besitzt eine starke antibakterielle Wirkung und kann die gereizte Schleimhaut beruhigen.

Salbei aus dem Beet wirkt besonders frisch, wenn er direkt für einen Tee verwendet wird. Doch nicht jedes Kraut hilft bei jedem Husten gleich gut. Während Salbei vor allem bei trockenem, krampfartigem Reizhusten wirkt, eignet er sich weniger für starken Schleim. In solchen Fällen kann beispielsweise Spitzwegerich besser helfen. Thymian dagegen kombiniert antibakterielle Eigenschaften mit einer schleimlösenden Wirkung – eine gute Wahl bei verschleimtem Husten.

Salbeitee ist einfach zuzubereiten: Ein paar frische Blätter mit heißem Wasser übergießen, 5 bis 10 Minuten ziehen lassen und dann langsam trinken. Die Wirkstoffe im Salbei lindern nicht nur den Hustenreiz, sondern stärken auch die Abwehr im Mund- und Rachenraum. Experten wie die Phytotherapeutin Milisavlevic weisen darauf hin, dass Salbei eine der wirksamsten Heilpflanzen bei Infekten der Atemwege ist – und das völlig ohne chemische Zusätze.

Wichtig ist, frischen Salbei nicht zu lange zu kochen, da die empfindlichen Inhaltsstoffe sonst verloren gehen. Auch in fertigen Teemischungen oder als Extrakt in Lutschtabletten ist Salbei gut verfügbar. Wer jedoch unter chronischem Husten leidet, sollte immer einen Arzt konsultieren.

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