Lebenshaltung in der Türkei: Was kostet der Monat?

Wer überlegt, in der Türkei zu leben oder dort zu studieren, fragt sich oft: Wie viel Geld brauche ich eigentlich jeden Monat? Die Antwort: deutlich weniger als in Deutschland – zumindest, wenn es um den Lebensunterhalt geht.

Ohne Miete liegt der monatliche Bedarf für Kleidung, Essen, Öffentliche Verkehrsmittel und kleine Ausgaben bei etwa 250 bis 350 Euro. Das ist etwa die Hälfte dessen, was man in Deutschland oft nur für Lebensmittel und Freizeit ausgibt. Besonders günstig sind frische Produkte vom Markt, wie Obst, Gemüse oder Brot. Selbst ein tägliches Kebab oder ein frisch gepresster Orangensaft in einem Straßencafé bleibt bezahlbar.

In größeren Städten wie Istanbul oder Ankara kann der Alltag natürlich etwas teurer werden, besonders in zentralen Vierteln. Doch selbst dann schneidet die Türkei im Vergleich sehr gut ab. Wer bewusst einkauft und auf lokale Märkte setzt, kommt oft mit noch weniger aus.

Die Miete hingegen variiert stark je nach Stadt und Lage. In Istanbul kann eine kleine Wohnung in der Innenstadt schnell über 500 Euro kosten, während sie in kleineren Städten wie Konya oder Gaziantep oft unter 300 Euro liegt. Wer sparen will, findet auch außerhalb der Zentren gute und günstige Wohnmöglichkeiten.

Studierende profitieren zudem von Ermäßigungen im Nahverkehr, günstigen Mensapreisen und oft staatlich subventionierten Unterkünften. Auf studieren-in-der-tuerkei.de finden Interessierte aktuelle Infos rund um das Leben und Lernen im Land.

Fazit: Mit einem durchschnittlichen Budget von etwa 600 bis 800 Euro im Monat – inklusive Miete – lebt man in der Türkei komfortabel und vielseitig. Und das bei Sonnenschein, reicher Kultur und einer lebendigen Stadtatmosphäre.

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