Unterschied zwischen Schmand und Crème fraîche

Wer schon einmal vor dem Kühlregal gestanden und sich gefragt hat, ob Schmand und Crème fraîche dasselbe sind – er ist nicht allein. Die beiden sauren Sahneprodukte sehen sich zwar ähnlich, unterscheiden sich aber vor allem im Fettgehalt und im Geschmack.

Schmand, ein Begriff, der vor allem im deutschen Sprachraum gebräuchlich ist, enthält meist zwischen 20 und 29 Prozent Fett. Er hat eine cremige Konsistenz und einen relativ milden Geschmack, weshalb er sich gut für herzhafte Saucen, Suppen oder zum Beispiel im Kartoffelauflauf eignet.

Ganz anders die französische Crème fraîche: Sie hat in der klassischen Form mindestens 30 Prozent Fett, was ihr eine besonders reiche, samtige Note verleiht. Diese Sorte wird oft in der gehobenen Küche verwendet, etwa für Dressings, Desserts oder um Soßen eine luxuriöse Textur zu geben.

Doch die Grenzen verschwimmen: Im Handel gibt es mittlerweile auch eine leichtere Variante namens Crème fraîche légère, die mit weniger Fett auskommt – ideal für alle, die es etwas beschwingter mögen.

Als Faustregel gilt: Wer einen dezenteren Geschmack sucht, greift zu Schmand. Wer lieber voll und rund mag, wählt die klassische Crème fraîche. In vielen Rezepten sind sie austauschbar – je nach gewünschtem Aroma und der gewünschten Cremigkeit.

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