Wie oft sollte man seinen Hund entwurmen?
Die Gesundheit deines Hundes steht an erster Stelle – und dazu gehört auch eine regelmäßige Entwurmung. Als Faustregel gilt: Mindestens viermal im Jahr sollte dein Hund eine Wurmkur erhalten. Das entspricht einer Behandlung alle drei Monate und gilt besonders für Hunde, die viel im Freien unterwegs sind, gerne graben oder manchmal sogar Katzenkot fressen.
Natürlich kannst du vor einer Behandlung deinen Hund beim Tierarzt untersuchen lassen. Doch ehrlich: Aufgrund der häufigen Kontakte mit potenziell befallenem Boden, Beute oder Kot finden Tierärzte oft doch Würmer – selbst bei Hunden ohne sichtbare Symptome. Deshalb ist Vorsorge besser als Nachsorge.
Gerade Welpen sind besonders anfällig. Sie können schon von der Mutter aus dem Mutterleib heraus mit Würmern infiziert werden. Hier empfiehlt sich eine engmaschigere Entwurmung – oft bereits im Abstand von zwei bis drei Wochen im ersten Lebenshalbjahr.
Wichtig ist auch der Menschenschutz: Manche Hundewürmer, wie der Fuchsbandwurm, können auf Menschen übertragbar sein und schwere Erkrankungen auslösen. Eine regelmäßige Entwurmung schützt also nicht nur deinen Vierbeiner, sondern auch dich und deine Familie.
Ein kurzer Tipp: Sprich mit deinem Tierarzt über das passende Präparat und den besten Rhythmus für deinen Hund – je nach Lebensweise, Alter und Risikofaktoren. So bleibst du auf der sicheren Seite, ohne zu oft oder zu selten zu entwurmen.
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