Shrimps und Garnelen – Sind das eigentlich dasselbe?

Die Frage, ob Shrimps und Garnelen dasselbe sind, wird oft gestellt – und die Antwort ist verblüffend einfach: Ja, im Grunde sind sie es. Der Unterschied liegt meist nur im Namen und der Art, wie sie in verschiedenen Regionen genannt werden. Biologisch gesehen gehören sowohl Shrimps als auch Garnelen zur Gruppe der Schalentiere, genauer gesagt zu den hochbeinigen Krebsen – allerdings ohne große Scheren.

Garnele: scherenlos und graublau, das trifft auf viele der bekanntesten Arten zu. In Deutschland spricht man meist von „Garnelen“, während im Englischen oft der Begriff „Shrimp“ verwendet wird – besonders in den USA. In anderen Ländern heißen sie „Prawns“, „Gambas“ (Spanisch), „Gamberi“ (Italienisch) oder „Crevetten“ (Französisch). Diese Begriffe beschreiben meist nur unterschiedliche Arten oder Größen, aber nicht grundsätzlich verschiedene Tiergruppen.

Interessant ist auch, dass sogar die Nordseekrabbe – auch Sandgarnele genannt – zu den Garnelen zählt, obwohl sie eher am Meeresboden kriecht statt zu schwimmen. Die meisten Speise-Garnelen stammen heute aus Aquakulturen in Asien oder Südamerika, wo sie in Farmen gezüchtet werden. Früher vor allem ein regionales Produkt, sind sie heute weltweit beliebt – dank ihres milden Geschmacks und der vielseitigen Verwendbarkeit in Salaten, Pastagerichten oder als Grillbeilage.

Also: Egal ob Shrimp, Garnele oder Crevette – es ist fast immer dasselbe delikate Meeresgetier auf Ihrem Teller. Der Name verrät meist nur, woher es kommt – oder in welcher Sprache gerade gekocht wird.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen